Mittwoch, 7. Oktober 2009

Quer durch Equador

Quito - Baños
Von Quito aus wollten wir mit dem Bus nach Baños fahren. Regulaere Fahrzeit betraegt etwa drei Stunden, doch leider haben uns die Demonstrationen und Barrikaden der Indigen Bevoelkerung einen Strich durch unseren Tagesablauf gemacht. Nach zwei Stunden Busfahrt standen wir ploetzlich in einer endlosen Blechkolonne und es ging keinen Meter mehr weiter. Einen Kilometer vor uns wurde demonstriert, ein weiterkommen schien unmoeglich. Nach einer Stunde wurde dies auch unserem Busfahrer klar und er beschloss, zurueck nach Quito zu fahren.
Diesem Entscheid haben wir getrotzt und sind mit vier weiteren Touris, samt unserem Gepaeck, durch die Sitzblockade gelaufen (ca. 2km). Am anderen Ende der Menschenmenge huepften wir fuer einen Dollar pro Person auf einen Pickup eines Locals, welcher uns an die naechstmoegliche Busverbingung gebracht hat. Nach sechs Stunden Fahrt sind wir im abendlichen Sonnenschein in Baños angekommen.

Baños
Dieser erwaehnte Sonnenschein war aber auch der Letzte, welchen wir in den naechsten drei Tagen gesehen hatten. Regen, Regen, Regen.
Baños ist eingebettet in einer wunderbaren vulkanischen Berglandschaft, welche wir leider nie gesehen hatten. Nach drei nasskalten Tagen entschlossen wir uns, gegen diese Wetterdepression etwas zu unternehmen. Wir kauften uns Bustickets nach Montanita.

Montanita
In diesem Hippie-Staedtchen verbrachten wir vier Tage. Man kann es sich etwa so vorstellen: 1 Strasse, 25 Restaurants, 4 Freiluftdiscos (taeglich von 23:00 - 06:00 Uhr) ca. 100 Dezibel in unserem Zimmer, 80 Traumfaengerverkaeufer... echt unglaublich.
Trotzdem war diese Zeit irgendwie lustig. Auch konnten wir wieder einmal unsere Surfboards auspacken und bei wirklich kalten Bedingungen einige Wellen fahren.

Cuenca
Um unsere Weiterreise nach Peru so einfach wie moeglich zu gestalten, entschlossen wir uns noch nach Cuenca zu reisen. Erneut eine koloniale Stadt, in welcher es jedoch um einiges friedlicher zu und her geht als in Quito. Hier sind wir noch diese Nacht und dann geht es weiter in Richtung Peru.


Cuenca






Montanita
Geduld am Bankomat ist gefragt...








Reise Quito - Baños


Impressionen von den Busfahrten









Dienstag, 29. September 2009

Quito, (Equador)

Ankunft in Equador

Von Mexico City aus sind wir ueber Bogota in die Hauptstadt von Equador geflogen. Quito ist mit 2830 Meter ueber Meer die zweithoechste Hauptstadt auf der Welt (Nr. 1 = La Paz, 4010 m). Die Altstadt ist erneut geschmueckt mit wunderbaren, kolonialen Gebaeuden und etlichen Kirchen.
Tagsueber genossen wir es, durch die Strassen zu schlendern und uns die Stadt anzusehen. Da Equador offensichtlich nahe am Equator liegt, geht die Sonne bereits um 17:30 Uhr unter. Nach Einbruch der Dunkelheit empfielt es sich nicht, sich durch die Gassen Quitos zu bewegen. Wir haben einige unschoene Geschichten gehoert, was unsere Bewegungsfreiheit in der Nacht relaitv stark einschraenkte.

Nicht nur klimabedingt hatten wir das Gefuehl, dass es etwas kuehler wurde. Auch die Menschen sind uns weniger lebensfroh und offen vorgekommen, als wir das in Mexiko erleben durften. Trotzdem ist die Stadt mit ihrer atemberaubenden Architektur sicherlich sehenswert.












Zitacuaro (Michoacan, Mexiko)

Rancho

Nach einigen Tagen am Beach sind wir mit mit dem Auto von Chill in Richtung Zitacuaro gefahren. Der Vater von ihr besitzt seit ueber 15 Jahren eine Rancho, auf welcher Chillis, Avocados, Strelizien und Pfirsiche angepflanzt werden. Auf dem lokalen Markt werden diese Produkte dann verkauft.

Die Rancho ist auf einer Anhoehe etwas ausserhalb von Zitacuaro gelegen. Dieser Ort strahlt eine wahnsinnige Ruhe aus. Wir haben den ganzen Tag gelesen, Tobi gab seine Kochkuenste zum Besten und die abendlichen Cubas durften natuerlich auch nicht fehlen. Wir haben die Zeit extrem genossen.

Jeweils am Morgen machten wir eine Tour durch die 40'000 Personen Stadt und taetigten unsere Einkaeufe auf dem Markt. Wir waren die einzigen Touris, entsprechend fielen die Blicke auf uns und wir wurden von oben bis unten gemustert. Die Authentizitaet dieses Ortes ist unverkennbar, entsprechend sind die Einwohner unvorhergenommen gegenueber dem Tourismus. Wir wurden herzlich empfangen, angesprochen und aufgenommen.

Danke Chill und Res, dass wir einige wunderschoene Tage auf der Rancho erleben durften.
















La Saladita und Rio Nexpa, (Michuacan, Mexiko)


Surf mit Chill und Tobi


Ja, ja, wir wissen, dass unsere Blogaktivitaet in letzter Zeit nicht gerade glaenzend war.

- 3 Wochen Puerto Escondido = Surf Surf Surf = keine News
- 2 Wochen mit Chill und Tobi in Nexpa und Saladita = Surf Surf Surf und weder Internet noch Mobilempfang. Natur pur!

Nach einer zweitaegigen Reise von Puerto in Richtung Norden sind wir in Rio Nexpa angekommen, wo wir Tobi und Chill mit grosser Freude getroffen haben. Es war einfach an beiden Orten extrem schoen und wir haben es richtig genossen, mit unseren Freunden in- und ausserhalb des Wassers Zeit zu verbringen. Dieser Kuestenabschnitt ist definitiv grossartig!


La Saladita


Das ist dein Bild Thoeme! Wir haben natuerlich an dich gedacht.







Rio Nexpa