Sonntag, 6. Dezember 2009

La Paz (Bolivien)

Ein unglaubliches Setting

Noch nie hat uns eine Stadt im ersten Moment so beeindruckt wie La Paz. Man faehrt mit dem Bus in eine riesige, rundliche Talsenke, welche von Gebaeuden uebersaeht ist. Es war, als ginge ein Vorhang, mit einem riesigen Buehnenbild im Hintergrund, auf. Echt wahnsinnig!
Nach der Einfahrt holte uns die Realitaet der hoechstgelegenen Hauptstadt jedoch ziemlich schnell ein. Stau, unendlich viel Verkehr und tausende von Menschen auf der Strasse. Im Grossen und Ganzen empfanden wir die Stadt aber als symphatisch und froehlich. Der zweitaegige Aufenthalt hat sich sicherlich gelohnt.


Lago Titicaca (Bolivien)

Isla del Sol

Die Bezeichnung Titicaca"see" ist eigentlich eine kleinere Untertreibung, denn man hat eher das Gefuehl, bei diesen unendlichen Wassermassen (8.288 Quadratkilometern) steht man am Ufer des Ozeans. Das Ganze auf einer Hoehe von 3600m.

Nach der Ankunft im eher unatraktiven Copacabana (die Form der Bucht aehnelt wirklich der C. in Rio) sind wir mit dem Schiff in den Norden der Isla del Sol gefahren. Die Einfachheit des Dorfes hat uns sehr gefallen. Schweine, Kuehe, Lamas, Schafe und Hunde streunten auf der Strasse, die Menschen reparierten ihre Fischerboote und einige Kinder sprangen uns entgegen. Wir bezogen ein simples Zimmer, bei welchem Strom und Wasser "zu diesem Zeitpunkt" garade nicht funktionierten.
Da wir auf der Isla del Sol den Sonnenaufgang natuerlich nicht verpassen wollten, stiegen wir am naechsten Tag frueh aus den Federn. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt!
Nach dem Fruehstueck wanderten wir 4h quer ueber die Insel und bestaunten die schneebedeckten Bergen, die allgemein faszinierende Landschaft, einige Inkaueberbleibsel und die bereits angekuendigte Weite des Sees.


Samstag, 21. November 2009

Machu Picchu (Peru)

Machu Picchu (2492m)

Wir staunten nicht schlecht, als wir um 05:10 Uhr an der Busstation in Aguas Calientes eine 100m langen Menschenschlange antrafen, obwohl der erste Bus zum Machu Picchu erst um 05:30 Uhr fuhr. Entsprechend stellten wir uns auf einen Tag mit vielen “Gleichgesinnten” ein.

Das selbe Szenario wiederholte sich nach dieser Busfahrt am Haupteingang, bevor wir die bekannteste Inkastaette und eines der Weltwunder besichtigen durften.

Die 1911 entdeckten Ruinen sind in eine atemberaubende, mystische Berglandschaft eingebettet. Die riesige Anlage ist rund um einen Berg angelegt, welcher von den Inkas vollstaendig und in verschiedenen Ausrichtungen terrassiert wurde. Bei der Positionierung der Terrassen spielte die Trocken- und Regenzeit eine wesentliche Rolle, um entsprechend hohe landwirtschaftliche Ertraege zu erzielen. 16 Brunnen sichern den Wasserhaushalt des ganzen Machu Picchu.

Fast unglaublich erscheinen einem auch die riesigen, aufeinander gebauten Steine, welche perfekt zusammen gefuegt sind. Die Kolosse passen wie ein Puzzle ineinander (bis zu 32 Ecken pro Stein), sie sind alle von Hand gehauen worden. Verschiedene Gebaeude sind auch unterschielich nach Himmelsrichtung ausgerichtet. Bei der Architektur spielten die Sternbilder ebenfalls eine wesentliche Rolle. Erstaunlich ist ebenso die akustische Ausrichtung der Bauten. Von einer Stelle aus, beim Palast des Koenigs, ist ein Gespraech in 100m Entfernung noch gut hoerbar.

Dass die Inkas um 1450, unter Beruecksichtigung aller dieser Faktoren, ein solches Werk erbaut hatten, empfanden wir als unglaublich beeindruckend. Trotz des riesigen Menschenauflaufes (2000-5000 Besucher pro Tag) war es ein grossartiges Erlebnis.



Cusco (Peru)

Cusco ist ein wunderschoenes Städtchen, mitten im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes, auf einer Höhe von 3500m. Viele der wunderbaren Bauten sind den Spaniern zu verdanken. Das Städtchen besteht hauptsächlich aus schmalen, steilen gepflaesterten Gassen, die von kolonialen Häusern umgeben sind. Ueberall verstecken sich schmucke Innenhöfe mit kleinen Kaffees, Galerien oder Artesania Ständen. Wir geniessen die Zeit hier in den Bergen in vollen Zuegen. Das Wetter ist abwechslungsreich. Jeder Tag bekommt etwas Regen, Sonne und Wolken ab.

Rund um die Stadt gibt es diverse sehenswerte Inkastätte, die wir in einem Tagessapziergang erkundet haben. (Sacsayhuaman, Tambo Machay, Punca- Pucará und Quenco)


Cusco

Das Andenhochland
Sacsayhuaman

"Úberall etwas Kuerzer bitte, doch alles gleich lang". Sehe nun eher aus wie ein typischer peruanischer Taxifahrer. Ein schwarzer Tag!

Donnerstag, 12. November 2009

Lobitos (Peru)

Von der Einsamkeit zurueck in die Zivilisation.
Wir haben es doch noch geschafft, euch einige Bilder von unserer super Zeit in Lobitos hoch zu laden.

"Unser" Casa de Nacho

Der wunderbare Ausblick von unserem Shack
The Shack, unser SchlafzimmerLa familia

"hay agua!" Que bueeeno...

Classic Lobitos
Lorenza
Maddy

Exploring with Nachos "XPLORER"
Baterias
Seelöwen sind mit dabei

Einige Impressionen vom zerfallenen Dorf Lobitos

Dieses Teil fährt wirklich!