Freitag, 30. Juli 2010

Winter in Patagonien, Bariloche, Argentinien

Wir haben uns hier in Patagonien wirklich gut eingelebt. Unser bester Buddy, Marto (wir haben ihn auf Bali kennengelernt) hat uns eine Wohung bei seinem Freund Kaj besorgt, wo wir wohnen. Es ist wirklich super mit einigen Locals unterwegs zu sein. Die Jungs sind so nett und integrieren uns bei jeglichen Aktivitaeten, ob es nun ein Ausflug, eine Party oder einfach ein netter Abend mit gemeinsamen Gekoeche ist. Natuerlich gehen wir auch miteinander auf den Berg und kennen daher bereits die besten Spots.

Da wir nun eine laengere Zeit hier wohnen, werden uns ganz andere Dinge bewusst. Es ist auf jeden Fall eine riesige Erfahrung fuer uns, das Leben der Argentinier etwas naeher kennen zu lernen und zu erleben. Daselbe gilt fuer die Landschaft. Wir entdecken staendig neue, wunderbare Plaetze, geniessen die Einsamkeit in der Natur und erleben die Weite dieser Landschaft ganz neu.

Patagonien ist fuer uns wohl einer der schoensten Orte auf der Welt. Immer wieder bringt uns dieser wunderbare Fleck zum staunen. Die Landschaft ist so eindruecklich, eine einzigartige Wildniss. Meilenweit nur Natur, ohne dass jemand dazwischen wohnt. Eine Landschaft mit wunderbarem Licht, das sich immer von der besten Seite zeigt, ob Regen, Sonnenschnein oder Schneefall.
Man lernt diese Weite und "leere" so richtig schaetzen. Es hat einfach Platz und Luft. Ganz anders als in Europa.

Ein Ausflug auf den Cerro Otto mit Marto und seinem hammer Ford Falcon 1970 auf typischen Strassen von Bariloche.

Barba del diabolo

Und alle essen uns aus der Hand...

Einmal mehr mit Marto auf Tour. Immer wieder ein Spass!

Sonntag, 11. Juli 2010

Viva America del Sur: zureueck in Bariloche, Argentinien

Nach Monaten in Flip Flops, Bikini und Boardshorts sind wir nach 70h Reise wieder in Suedamerika angekommen.
Es ist Winter und wir sind sehr herzlich und warm empfangen worden!

Buenas Dias Patagonia.
Morgentliche Sicht aus der Kueche um 08:30 Uhr.

Etwas spaeter siehts dann so aus...Dick eingehuellt geniessen wir die unglaubliche Schoenheit von Patagonien.
Wunderbar, oder?
Unsere argentinischen Buddy's: Marto, Kaj
Luca, Javier, Livia und Lo
Javier mit Nati
...Simonetta und Fleisch... . So ist das Leben hier!Da wartet was in der Ferne...

Montag, 28. Juni 2010

VAMOOOOOOS ARGENTINA!

Ja, inzwischen in Argentinien...
weitere Berichte folgen, aber erst gilt:

Vaaaamooooooooos Argentina!!

Hehe, ein riiiiesen Spass!



Samstag, 5. Juni 2010

Bali, Indonesien, BAGUS

Da wir vier Monate auf Bali verbracht haben, gibt es nochmals einige Eindruecke zu dieser wunderschoenen und abwechslungsreichen Insel.
Balangan Beach war zwar unsere Homebase, wir kundschafteten immer wieder die ganze Insel aus, unternahmen mit unserem Ferrari atemberaubende Ausfluege und genossen ihre Schoenheit und Vielfaeltigkeit.


Leisfeldel
ChickenfightBalinese Toilet
Ein wunderbarer Ausblick von unserm Fruehstueckstisch, den wir Dank Franz und Leo geniessen durften. Vielen Dank!
Sehnlichst erwarteten wir Race aka Senyum (Mr. Smile), welcher uns besuchen kam. Da hatte sich jedoch noch ein zweiter Passagier in dieselbe Maschine geschmuggelt. Als ploetzlich der Juege aka Ketjutan (Mr. Surprise) um die Ecke gesprungen kam, sind wir aus allen Wolken gefallen. Super geil Jungs!!!
Bei uns konnte sich jedoch Mr. Ketjtan nicht einfach so einschleichen, der Grund ist im unteren Bild ziemlich ersichtlich, ha ha. Zwei Tage spaeter war dann bereits ein groesser Ferrari am Start.
Hier ist das gute Ding. Da unsere Hupe nicht die von uns gewuenschte Lautstaerke hatte, was essentiel auf Bali ist, liessen wir uns kurzerhand eine Neue einbauen. Wie ihr sieht, war die Montage nicht ohne Komplikationen verlaufen. Was auch immer, wir hatten allgemein in jeder Situation einen riesen Spass!
Ein wunderbares Essen mit der Cumis Family, Rok und Tjasa, Arak Attak, Sliwowitz...
Mr. Senyum mit HutWo kommt der Hut wohl her?
Cumis Family & Chilli
Apoooo? Wenn Mr. Ketjutan einmal zum Sate Ayam ansetzt, dann sieht das etwas so aus.
Hey Jungs, es war wirlich eine super lustige Zeit mit Euch. Vielen Dank fuer alles und wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Maddy hat seinen Lieblingsfisch nochmals getroffen, resp. umgekehrt. Gluecklicherweise schoss ihm der Needelfish 2cm unterhalb des rechten Auges in die Backe. Glueck im Unglueck, aber trotzdem sch... Fisch.

Samstag, 8. Mai 2010

Bali, Indonesien

Die Kultur auf Bali
Schon wieder ist es eine Weile her, seit ihr von uns gehoert habt. Wir sind nun schon mehr als 3 Monate in Bali und unser leben spielt sich hauptsaechlich am Strand ab. Es ist schwieriger euch von unseren neusten Abendteuer zu erzaehlen, denn wir bewegen uns in einem kleineren Kreis als auch schon. Das ist auch wunderschoen, denn auf diese Weise sind wir den Menschen hier viel naeher und lernen vieles von ihrem Alltag kennen.

Wie die meisten von euch wissen ist Bali die einzige Insel in Indonesien, die hauptsaechlich hinduistisch ist.Die Hindus hier halten sehr viele Zeremonien ab, jeden Tag werden kleine Opfergaben im und rund um das Haus verteilt, die die "boesen" Geister fern halten und das Gute anziehen. Diese kleinen Zeremonien finden mehrmals Taeglich statt.
Es gibt natuerlich auch grosse Zeremonien, wo ganze Familie und Freunde Teilnehmen, sich treffen (die Familien hier sind nicht gerade klein). Als Opfergaben werden Palmblaetter kunstvoll zu Behaeltern und Drachenoder anderen Tieren geflochten. Das ist eine enorme Arbeit und die Frauen sind tagelang damit beschaeftigt. Nebst den geflochtenen Kunstwerken gehoeren Reis, Fruechte, Fleisch, Blumen, Raucherstaebchen, Kekse, Eier, manchmal sogar Zigaretten zu den Opfergaben.Wenn die Zeremonie fertig ist (sie dauert mit Musik, Taenzen und Beschwoehrungen meistens ettliche Stunden)werden viele der Gaben gegessen oder wieder mit nach Hause genommen. Je nach Zeremonie werden die Opfergaben sogar vergraben.

Grundsaetzlich gibt es fuer alles eine Zeremonie, ob dies nun fuer einen Gott, einen religioesen Anlass, oder fuer ein neues Motorbike ist (es gibt tatsaechlich auch einen offiziellen Tag des Motorbikes).Alles groessere, das in einer Familie angeschafft wird, wird durch eine Zeremonie eingeweiht oder auch mit einem Guru zuerst abgeklaert, wann der richtige Zeitpunkt fuer die Anschaffung ist. So kann es Tage, Wochen,ja Monate dauern bis eine Entscheidung gefaellt wird.

Die Menschen sind trotz der sehr religioes Einstellung extrem gelassen gegenueber den Ritualen und Zeremonien. Da werden stundenlang via Mikrophon Gesaenge und Gebete gesprochen, kaum jemand hoert zu, im selben Momentwerden Zigaretten geraucht, es wird diskutiert und gelacht.

Viele Orte sind heilig oder besitzen ihre bestimmte Funktion. Zum Beispiel sind die Grossen Baume alle mit Tuechern umwickelt und es hat ein Platz um Opfergaben abzulegen. Jetzt koennt ihr euch vorstellen, dass ueberall Blumen, Raucherstaebchen, Reis in gelflochtenen Schalen und Tuecher sind, die viele Ecken der Insel verschonern. Das Strassenbild wird auch gepraegt durch die unzaehligen, verziertenTempel. Ein wunderbarer Anblick.

Ihr seht, die Kultur ist speziell aber sehr schoen. Wir lernen jeden Tag ein kleines Stueckchen davon und freuen uns, wenn die Familie Chilli uns mitnimmt und uns von ihrer Kultur erzaehlt.

Opfergabe vor dem HausAlles von Hand geflochten
Eine schweinische OpfergabeWassertempel bei Bedungul in den Bergen
Wassertempel von Tirtaganga
Eine der ganz grossen Zeremonien ist Ogoh Ogoh. Es werden Geister vertrieben, Gebete gesprochen und Taenze aufgefuehrt. Ogoh Ogoh ist so aehnlich wie bei uns die Fasnacht. Riesen Figuren werden von Gruppen durch die Strassen getragen.
Nyepi folgt auf Ogoh Ogoh. Dies ist das balinesische Neujahr wo alle zu Hause bleiben. Es wird nicht gesprochen, nicht gegessen, es fahren keine Autos und keine Mofas herum, sogar der Flughafen bleibt geschlossen. Das Licht bleibt aus und Kerzen sind verboten. Es ist der Tag der Ruhe. An diesem Tag hatte Lorenza ungluecklicherweise Geburtstag :-).